Esche
Ogham-Alphabet mit
20 "Buchstaben"


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Ogham

Das "Baumalphabet"

 

Neben der Erwähnung der Ogham-Zeichen in der keltischen Mythologie findet man Spuren der historischen Verwendung in mittelalterlichen Schriften (z.B. Book of Ballymote) und Steininschriften (z.B. Grabsteine aus dem 5. - 8. Jahrhundert) in Irland und Großbritannien. Obwohl man durchaus von einem früheren Ursprung ausgehen kann, gibt es dafür keine stichhaltigen Beweise. Doch es ist möglich, dass bereits die alten, keltischen Druiden die Ogham-Schrift verwendeten. Vielleicht ritzten sie u.a. Botschaften in Holzstücke, die später spurlos vermoderten oder auf andere Weise vernichtet wurden?

Die 25 "Buchstaben" sind in Gruppen zu je fünf Zeichen zusammen gefasst: drei für die Konsonanten, eine für die Vokale und eine für die Doppel-Laute. Die Gruppe der Doppellaute scheint jünger zu sein, da sie bisher nur aus den mittelalterlichen Manuskripten bekannt ist.

Heute ist Ogham als "Baumalphabet" im modernen Druidentum weit verbreitet. Es wird so genannt, da die 25 Schriftzeichen bestimmten Bäumen und Büschen zugeordnet werden. Neben der Zuordnung zu diesen Pflanzen sollen die Zeichen noch für andere Assoziationen stehen (z.B. Jahreszeiten) - doch sowohl die Zeichen selbst als auch ihre Deutungen können von Quelle zu Quelle variieren. Dies mag auf den ersten Blick verwirren - doch lädt es nicht auch dazu ein, auf die eigene Intuition zu vertrauen und persönliche Zuordnungen zu suchen?

Links mit weiterführenden Informationen:

 

Die Steine von Chute Hall Book of Ballymote
  Die Steine von Chute Hall
 
Book of Ballymote (Seite 360)
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